23.01.2018

Nur effiziente Datensicherung schützt vor Lösegeld-Software

Nur

effiziente Datensicherung schützt vor Lösegeld-Software

Studie „IT- und Datensicherheit

2017“ der Nationalen Initiative für Informations- und Internetsicherheit e.V.

(NIFIS) belegt anhaltende Bedrohung durch Ransomware

Frankfurt am Main, 23. Januar 2018 – Ransomware, eine Malware,

stellt eine zunehmende Bedrohung für die Datensicherheit in Unternehmen und auf

privaten Computern dar. Dieser Meinung sind zumindest 89 Prozent der 100 IT-

und IT-Sicherheitsexperten, die im Auftrag der Nationalen Initiative für Informations- und

Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) um ihre Meinung gebeten wurden. Ransomware

bezeichnet Software, mit der Datenmaterial auf einem Rechner verschlüsselt wird.

Anschließend wird Lösegeld gefordert. Erst nach dieser erpressten Zahlung

sollen die Daten wieder verfügbar gemacht werden. Die Befragung der NIFIS untermauert

das schnelle Wachstum der Malware. Diese und weitere Ergebnisse hat die NIFIS im

Rahmen der Studie „IT- und Datensicherheit 2017“ übersichtlich zusammengefasst

und stellt diese kostenfrei auf Anfrage unter team@euromarcom.de zur Verfügung.

Unternehmer und Privatverbraucher

sind betroffen

Von den

Angriffen sind, zumindest nach Meinung der befragten Experten, Unternehmen wie

Privatverbraucher betroffen. 78 Prozent der Befragten sprechen von betroffenen

Unternehmen. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten sieht Privatpersonen in

der Zwickmühle. „Die Dunkelziffer ist hoch, doch ist tatsächlich anzunehmen,

dass Unternehmen im ersten Fokus eines Erpressers stehen. Aber auch auf

privaten Rechnern tummeln sich wichtige und sensible Dokumente. Um sich nicht

erpressbar zu machen, sollten also auch Privatpersonen auf der Hut vor

Ransomware-Attacken sein“, warnt Mathias Gärtner, stellv. Vorsitzender der

NIFIS und Sachverständiger für Systeme und Anwendungen der

Informationstechnologie für den Bereich Netzwerktechnik.

Konsequente Datensicherheit ist

die Lösung

Lediglich eine effiziente Datensicherung kann die Auswirkungen der

Ransomware minimieren. Davon sind 82 Prozent der Befragten überzeugt. Auch

Gärtner sieht Aktualität als das oberste Gebot für sicheres Datenmaterial. „Grundsätzlich sollte

jede Software aktuell gehalten werden, Virenschutz und Firewall sollten aktiv

sein. Aber auch eine Firewall hilft nicht gegen Ransomware, da sie in der Regel

nicht den Inhalt der Kommunikation überprüft. Next Generation Firewalls können

dies zwar, hier ist jedoch zu hinterfragen wie häufig die Prüfsignaturen erneuert

werden und ob der Schadcode überhaupt erkannt werden kann z.B. bei einer

Transportverschlüsselung.

Die

kompletten Studienergebnisse „IT- und Datensicherheit 2017“ können unter team@euromarcom.de kostenfrei angefordert

werden.

NIFIS Nationale Initiative für Informations- und

Internet-Sicherheit e.V. ist eine neutrale

Selbsthilfeorganisation, die die deutsche Wirtschaft im Kampf gegen die täglich

wachsenden Bedrohungen aus dem Netz technisch, organisatorisch und rechtlich

unterstützen möchte. Vornehmliches Ziel der Arbeit der unter dem Dach der NIFIS

organisierten Gremien ist es, Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität

sowie den sicheren Transport von Daten in digitalen Netzwerken sicherzustellen.

Dazu entwickelt die NIFIS seit ihrer Gründung im Jahr 2005 unterschied­liche

Konzepte und setzt diese in pragmatische Lösungen um. Zu den Schwerpunkten der

Tätigkeit zählen die aktive Kommunikation und die Bereitstellung von

Handlungsempfehlungen und Dienstleistungen.

Weitere Informationen: NIFIS Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V., Berkersheimer Bahnstraße 5, 60435 Frankfurt, Tel.: 069 2444 4757, Fax: 069 2444 4746, E-Mail: nifis@nifis.de, Web: www.nifis.de

euromarcom public relations GmbH, Tel. +49 611 97315-0, E-Mail: team@euromarcom.de, Web: www.euromarcom.de

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